Sonntag, 14. Dezember 2014
SUV + Crossover = ~§%&?
Schon in der Bibel heißt es: "An ihren Taten sollt ihr sie erkennen!" (1. Johannes 2,1-6). Diese Lebensweisheit könnte man auch auf das Kaufverhalten der deutschen Automobilkäufer anwenden: "An ihren Autos könnt ihr sie erkennen!"

Früher wurden Autos so gezeichnet, um sie zu karikieren, heute werden sie so gebaut und überaschenderweise auch zu­hauf gekauft. Gemeint sind die Seniors Ugly Vehicle oder abgekürzt SUV.

Sport Utility Vehicle oder Sport Activity Vehicle, so nennt sich der X6 von BMW, sind äußerst beliebt bei den Deutschen. Jede Automarke hat inzwischen hochgebockte oder höhergebaute PKW in ihrem Fuhrpark, darunter viele, die nicht SUV sondern Cross Over oder dergleichen genannt werden. Zum Teil sehen sie aus, als ob sie einem Comic entsprungen wären oder gleich in einem Teich schwimmen gehen wollten. Sie bekamen lediglich Luft unter den Boden, das Dach und die Motorhaube damit sie dem Trend entsprechend einen Hauch von SUV verströmen Die Basis der Cross Over ist in den meisten Fällen das flache Pendant. Begründet wird dies gerne mit höherem Sicherheitsgefühl, größerer Übersichtlichkeit und leichterem Ein- und Ausstieg.
Ein willkürlich herausgegriffener Vertreter dieser neuen Spezies ist der Ford Kuga. Bei ihm sieht man von hinten betrachtet einen Unterbodenschutz aus Kunststoff. Es sollte jedem klar sein, dass das eine Attrappe und kein Schutz ist. Die wenigsten SUVs werden jemals etwas anderes als Asphalt unter den Rädern spüren und somit den vermeintlichen Unterbodenschutz keiner Belastungsprobe unterziehen, was auch besser sein dürfte. Selbst ein Oberklasse-SUV wie der Jaguar F-Pace hat diese "schicken" Plastik-Attrappen. Das hält viele dennoch nicht vom Kauf dieser Fahrzeuge ab.
Diese Autos sportlich zu nennen, kann man nur als Übertreibung bezeichnen. Ein Auto ist nicht automatisch sportlich, sobald ein fetter Motor drinsteckt. Oder kennen Sie Rennautos, die nicht möglichst flach sind? Der Grund dafür ist simpel. Ein höherer Schwerpunkt wirkt sich vor allem in Kurven negativ auf die Fahreigenschaften aus. Und der Luftwiderstand bremst gewaltig.
Und wofür soll Activity beim X6 stehen? Für das aktive Durchdrücken des Gaspedals?

Cross Over wörtlich genommen suggeriert: Dieses Fahrzeug sprengt Grenzen. Die Wahrheit fällt leider weniger großspurig aus. Es soll die Eigenschaften mehrerer Spezialisten in sich vereinen. Das bedeutet aber, dass dafür zwangsläufig Kompromisse eingegangen werden müssen. Sonst hätten die Spezialisten keine Daseinsberechtigung. Ein richtig geländegängiges Fahrzeug kann auf der Autobahn nun mal nicht glänzen. Ein Cross Over kann ein bisschen von dem und ein bisschen von dem aber nichts so gut wie die Spezialisten. Wozu soll es gut sein, ein bisschen Geländegängigkeit zu haben, wenn ich nie im Gelände bin, dafür aber Meter für Meter Nachteile auf der Straße habe?

Das einzige Argument, das zutrifft, ist der leichtere Ein- und Ausstieg. Bei Menschen, die körperlich so angeschlagen sind, dass ihnen das Ein- und Aussteigen Probleme bereitet, habe ich Verständnis für den Kauf eines höhergelegten Autos. Im Vergleich zur Dauer, die man fahrend im Auto verbringt, wird aber für das Ein- und Aussteigen nur ein Bruchteil der Zeit benötigt und stellt für die meisten Fahrer von SUVs kein Problem dar. Und für diese kleine Annehmlichkeit werden alle Nachteile eines SUV in Kauf genommen?

Davon gibt es jede Menge:
Höheres Gewicht, weniger Leistung, höherer Luftwiderstand (cW-Wert * Stirnfläche), höherer Verbrauch, höhere Emissionen, höhere Windanfälligkeit, mehr Windgeräusche, schlechteres Kurvenverhalten. Ohne elektronische Hilfen hätten SUVs Mühe den Elch-Test zu bestehen! Man erinnere sich nur an die erste Mercedes A-Klasse, die sich ohne ESP schwungvoll auf die Seite legte und dann nachgerüstet wurde. Ein Fahrzeug, das nur mit ESP den Elch-Test besteht, bietet weniger Sicherheit als eines, das es auch ohne schafft und durch ESP noch an Sicherheit dazugewinnt.
Wie schaffen es so viele Menschen, vor diesen Tatsachen die Augen zu verschließen? Sie kaufen das leistungsschwächere Fahrzeug und zahlen auch noch mehr Geld dafür! Mir fällt dazu nur Kopfschütteln ein. Glaubt jemand ernsthaft, dass die Konstrukteure der Vor-SUV-Ära sich nichts dabei gedacht haben als sie PKWs mit einer bestimmten Höhe bauten?

Die erhöhte Sicherheit in einem SUV halte ich für ein Märchen. Mehr Masse, mehr Gewicht, mehr Steifigkeit und der höhere Schwerpunkt sind keine Rezepte für mehr Sicherheit. Richtig allerdings ist, dass das höhere Gewicht von SUVs für den normalen PKW zum Nachteil bei einem Frontal-Crash werden kann. Vorteile zum Nachteil anderer Autofahrer. Ist es das, was beim Kauf eines SUVs angestrebt wird? Wundern würde mich das nicht.

Es ist zu vermuten, dass die Entscheidung für einen Möchtegern-SUV oder echten SUV in den meisten Fällen hormon- und nur äußerst selten rational gesteuert ist.
Deutschlands Bevölkerung wird zunehmend älter. Daraus resultiert die Vorliebe für die höhergelegten und höhergebauten Fahrzeuge. Flottes Fahren, schnelles und damit sicheres Überholen ist bei dieser Clientel in der Prioritätenliste eher weiter unten angesiedelt.
Idealerweise werden Autos für einen bestimmten Zweck entwickelt, so dass sie besonders geländegängig, besonders sportlich oder besonders sparsam sind. Einzig der SUV oder Cross Over hat keinerlei besondere Fähigkeiten. Er kann in allem nur mittelmäßig sein und keinesfalls besonders "Sport"- oder "Utility"-tauglich.
Es ist ein Hohn, auf diesen Fahrzeugen hinten "eco" oder "bluetec" zu lesen. Was nützen effiziente Motoren, wenn der Luftwiderstand alle Effizienz zunichte macht! Vor Jahrzehnten wurden Neuwagen noch mit der Angabe ihrer cW-Werte angepriesen, als dort noch größere Fortschritte zu erzielen waren. Danach verschwand die Angabe wieder. Mit der massenhaften Verbreitung der SUVs wäre es vernünftig, eine Vorschrift zu erlassen, den Luftwiderstand angeben zu müssen. Was würde man von jemandem halten, der vor sein Fahrrad quer zur Fahrtrichtung eine Luftbremse aus Brettern montieren und ein paar Hantelscheiben auf den Gepäckträger binden würde? Seltsamerweise stört dasselbe beim Auto so gut wie niemanden, weil sich ja "nur" der Motor und nicht der Mensch mehr anstrengen muss. Für den damit verbundenen erhöhten Spritverbrauch und die erhöhten Emissionen interessieren sich traurigerweise die Käufer dieser Fahrzeuge überhaupt nicht. Um die gleiche Geschwindigkeit zu erzielen, benötigt der SUV mehr Leistung bzw. ist bei gleicher Leistung langsamer als ein herkömmliches Fahrzeug.

Beispiel:
Modell 

Mercedes GLC (SUV) 

Peugeot 3008 GT (Cross Over mit Null- Offroad-Kompetenz) 

Seat Leon ST FR 

Kraftstoff-Art 

Diesel 

Diesel 

Diesel 

Hubraum 

2143 ccm 

1997 ccm 

1968 ccm 

Zylinder 

Leistung 

150 kW / 204 PS 

133 kW / 180 PS 

135 kW / 184 PS 

Kraftstoffverbrauch kombiniert lt.
Hersteller 

5,4 l/100 km 

5,5 l/100 km 

4,6 l/100 km 

Beschleunigung von 0 auf 100 km/h 

7,6 s 

8,9 s 

7,8 s 

Höchstgeschwindigkeit 

222 km/h 

211 km/h 

228 km/h 

CO2-Emissionen 

131-143 g/km 

124 g/km 

121 g/km 

Leergewicht 

1770 kg 

1741kg 

1340 kg 

Gepäckraumvolumen mind. 

500 l 

390 l 

587 l 

Max. Drehmoment 

500 Nm / 1600-1800 rpm 

400 Nm / 2000-3750 rpm 

380 Nm / 1750-3000 rpm 

Preis ab 

47.000 EUR 

39.700 EUR 

25.000 EUR 


Wer sich für einen SUV oder Cross Over entscheidet, beweist vor allem eines: Unvernunft. Ein Großteil der Energie, die ein Fahrzeug für die Fortbewegung verbraucht, wird für die Überwindung des Luftwiderstands benötigt. Diesen Luftwiderstand ohne echten Nutzen künstlich in die Höhe zu treiben, widerspricht jeder Vernunft. Um erkennen zu können, dass das höhere Gewicht und der größere Luftwiderstand zu einem höheren Kraftstoffverbrauch führt, ist nun wirklich kein Hochschulabschluß notwendig. Die Verbrauchsangaben der Hersteller sind bekanntlich völlig unrealistisch, im Schnitt um 42 Prozent zu tief. Der Luftwiderstand steigt exponential im Verhältnis zur Geschwindigkeit an. Je höher die Geschwindigkeit desto mehr wirkt sich der Luftwiderstand auf den Verbrauch aus. Wer sich dennoch für einen solchen Wagen entscheidet, zeigt, dass ihn dieser Aspekt nicht interessiert. Um das Gewissen zu beruhigen, bekomme ich dann oft zu hören, dass der Unterschied ja wohl nicht so groß sei. Ich pflege dann zu antworten: Groß genug und Meter für Meter wirksam!

Die gemogelten Abgaswerte von VW, die im realen Betrieb viel höher ausfielen als im Labor, haben ordentlich Staub aufgewirbelt. Wo sind die Stimmen, die den Lifestyle-Trend zu SUV, dem immer mehr Autofahrer verfallen und der zu nicht unerheblich höherem Spritverbrauch und damit einhergehend mehr Emissionen in Deutschland geführt haben, kritisch sehen? Umweltschutzorganisationen und Politiker schweigen sich dazu weitgehend aus. Als die ersten SUVs auf den Markt kamen, regte sich noch vereinzelt Unmut. Seit sie sich im Straßenbild etabliert haben, verspürt keiner mehr Lust, sich den Groll der SUV-Fahrer zuzuziehen.

Im März 2017 sagte Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) beim Treffen der G20-Staaten zum Thema Ressourceneffizienz: "Eigentlich dürften SUVs nur für Bauern und Jäger erlaubt sein". Schon erstaunlich, dass dennoch nicht gegengesteuert wird.

Laut einer Studie steht der Naturschutz für mehr als ein Drittel der deutschen Bevölkerung auf Platz 1 der wichtigsten politischen Aufgaben. Zwischen Anspruch und Wirklichkeit stehen aber bekanntlich Gedankenlosigkeit, Gewohnheit und Bequemlichkeit. Ich muss schon die Lupe bemühen, um in der Realität etwas von der schönen Fiktion erkennen zu können.
Nach Angaben des Statistischen Bundesamts in Wiesbaden stieg die durchschnittliche Motorleistung von Neufahrzeugen von 123 PS im Jahr 2005 auf 137 PS im Jahr 2013. Das hat verheerende Auswirkungen für das Klima: Die immer höheren Motorleistungen von Pkw lassen den Kraftstoffverbrauch und damit die Kohlendioxidemissionen in die Höhe schnellen. Das führte 2013 im Vergleich zu 2005 – zumindest rechnerisch – zu einem Mehrverbrauch von 3,8 Milliarden Liter Kraftstoff und zusätzlichen 9,5 Millionen Tonnen CO2-Emissionen. Wäre dagegen die Motorleistung nicht gestiegen, wären nach Angaben der Behörde auch die Kohlendioxidemissionen um zwölf Prozent gesunken. Stattdessen betrug der Rückgang der Emissionen von 2005 bis 2013 nur 1,6 Prozent. Dem Bundesamt zufolge ist der Kraftstoff-Mehrverbrauch auch auf die zunehmende Anzahl von SUV und Geländewagen zurückzuführen. Das deckt sich mit Zahlen des Kraftfahrtbundesamtes: 2014 wurden im Vergleich zum Vorjahr 20 Prozent mehr SUV zugelassen.

Da das Durchschnittsauto heute um ganze 12 Zentimeter breiter ist als 1990, fordert der Verband für Verkehrsfachleute Schweiz (VSS) breitere Straßen: "Wenn die Fahrzeuge breiter werden, muss auch die Straße breiter sein, sonst erhöht sich die Gefahr von Unfällen." Die Schweizer Grünen dagegen warnen: "Wenn man jetzt die Straßen breiter macht und damit den SUV entgegenkommt, kommt das einer Kapitulation vor den Klimazielen gleich. Um den CO2-Ausstoß im Verkehr zu senken, braucht es eine nachhaltige Mobilität mit kleineren, emissionsarmen Elektroautos."
Das größte und gleichzeitig bei Weitem am stärksten wachsende Segment im 1. Halbjahr 2018 waren die verschmutzungsintensiven SUVs. Sie machen 34 Prozent der Neukäufe aus - ein Plus von 14 Prozent im Vergleich zu 2017.

Der Mercedes-Benz EQC, ein Elektro-SUV, 408 PS, 2,4 Tonnen Gewicht, in 5,1 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Zwei Elektromotoren an Vorder- und Hinterachse sollen für die Fahreigenschaften eines Allradfahrzeuges sorgen. Zu Gunsten der Reichweite, die Mercedes mit "über 450 Kilometern" nach NEFZ angibt, wurde die Höchstgeschwindigkeit auf 180 km/h begrenzt. Dazu muss man allerdings das Fahrprogramm "Max Range" wählen. Das ist dann Schleichen mit 400 PS. Sieht so die Zukunft aus?

Was würde ein Gepard machen, wenn er größer und schwerer wäre? Aussterben.



Montag, 16. Dezember 2013
Ausgebremst
Wie ist das, die Macht über seinen Körper zu verlieren? Normalerweise folgt dem Gedanken die Tat auf dem Fuße. Man denkt, ich geh jetzt mal dort hin und dann geht man einfach dorthin. Es geht aber auch anders wie ich heute erfahren musste. Diese Erkenntnis war genauso erschreckend wie verblüffend. Ich befahl meinen Beinen sich zu bewegen, der erste Schritt begann und wurde plötzlich jäh unterbrochen. Irgendetwas stoppte meine Beine. Und das Erschreckende daran war, dass ich den Befehl dazu definitiv nicht gegeben hatte! Heraus kam für den außenstehenden Betrachter eine Bewegung, die halb nach Stolpern, halb nach Slapstick ausgesehen haben dürfte. Der Person in meiner Nähe, die vermutlich Auslöser dafür war, entfuhr ein „Hoppla“. Vor eigener Verblüffung konnte ich darauf ebenso wenig reagieren wie zuvor auf die abgebrochene Bewegung.
Ich hatte schon angedeutet, dass ich eine Person verdächtige, der Auslöser für diese eigenartige Situation gewesen zu sein. Der Frau, die „Hoppla“ sagte, begegne ich häufig, da sie in einer Gastwirtschaft arbeitet, in der ich mittags einzukehren pflege. Ich hatte einmal den Versuch unternommen, mit der sympathischen Frau etwas zu flirten, doch als ich sie schließlich zu einem Kaffee einzuladen versuchte, verpasste sie mir eine glatte Abfuhr. Diese von mir keinesfalls erwartete Reaktion hatte mich damals schockiert. Natürlich bleibt einem in dieser Situation nichts anderes übrig, als den Tatsachen ins Auge zu blicken. Sympathie kann man nun mal nicht erzwingen. Nach außen hin war ich danach um einen distanzierten, normalen Umgang bemüht, was auch funktionierte, innerlich aber nagte diese, jetzt schon länger zurückliegende, Ablehnung latent weiter an mir.
Diese Bewegung, die ich bewusst begonnen hatte und die plötzlich völlig unerwartet und unbewusst von etwas Unheimlichem gestoppt wurde, hatte meines Erachtens damit zu tun, dass ich aus einer Drehbewegung heraus plötzlich besagte Frau schon recht nah wahrnahm wie sie mir entgegenkam und dabei den von mir geplanten Weg zu kreuzen beabsichtigte. Im Bruchteil einer Sekunde hatte ich entschieden, nicht zu warten bis sie an mir vorbeigelaufen war sondern vor ihr schnell den von mir beabsichtigten Weg zu beschreiten. Ich hätte dies auch problemlos geschafft, wenn mich nicht irgendetwas abrupt daran gehindert hätte. In diesem Moment muss meine Psyche eingegriffen und mich ausgebremst haben. Anders kann ich mir das Ganze nicht erklären.



Montag, 9. September 2013
Steinigung im Iran
Die Steinigung wird im Iran vor allem in Fällen von unerlaubten sexuellen Beziehungen verhängt.

Männer werden dabei bis zur Hüfte eingegraben, Frauen bis zum Hals und dann so lange mit Steinen beworfen, bis sie tot sind. Sollte es einem Verurteilten gelingen, sich aus eigener Kraft zu befreien, gilt er als unschuldig und ist frei.

Es gibt bestimmt eine Erklärung dafür, dass Männer bis zur Hüfte und Frauen bis zum Hals eingegraben werden. Nur vernünftig wird sie nicht sein.
Das Geschlecht der "Erfinder" dieser Regel ist unschwer zu erraten.

Warum ist ein Gesteinigter, dem es gelingt, sich aus eigener Kraft zu befreien, unschuldig? Er ist vielleicht kräftig oder geschickt aber deshalb nicht automatisch unschuldig. Die Argumentation, dass er das nur mit göttlichem Beistand geschafft haben kann, ist mir fremd.

Die Praxis der Steinigung war im Altertum als gesellschaftliche Form der Rache verbreitet. Sie ermöglichte einer Gruppe die sofortige Tötung eines Opfers. Der Vorwurf musste dabei keinesfalls Ehebruch lauten.

Der Koran, die Heilige Schrift des Islam, sieht die Steinigung nicht als Strafe vor. Ein Steinigungsvers als Anhang zu Sure 33 soll sie als Strafe für Ehebrecher geboten haben, wurde aber nicht in die Standardfassung des Korans aufgenommen. Seine Echtheit ist umstritten.

Vielleicht sollte man nicht alles glauben, was irgendwer, irgendwann zu Papier brachte? Mir leuchtet nicht ein, weshalb die frühen Menschen oder Götter soviel schlauer gewesen sein sollten als die heutigen. Oder war es etwa doch falsch mit der Hexenverbrennung aufzuhören? Ich glaube, die Frage beantwortet sich selbst.