Donnerstag, 30. November 2017
SPD 2017: „Der Wähler hat die GroKo abgewählt!“
Ich frage mich, wie der Wähler die GroKo abgewählt haben soll, wenn, ungeachtet der Stimmenverluste, die CDU die meisten und die SPD die zweitmeisten Stimmen auf sich vereinigen konnte? Werden neuerdings Parteien dadurch abgewählt, dass sie Stimmen im Vergleich zur Vorwahl verloren haben? In meiner Naivität ging ich immer davon aus, dass die Stimmen durch einfache Addition ausgezählt werden und der Sieger die Partei mit den meisten Stimmen ist. Mir hat keiner gesagt, dass neuerdings nicht mehr die absoluten Stimmen über einen Sieger bestimmen. Ich finde das, ehrlich gesagt, verwirrend.

Nun behauptet die SPD mit Inbrunst, der Wähler hätte sie für die Opposition vorgesehen, weil ja die GroKo „abgewählt“ wurde. Das verstehe ich nicht. Warum geht dann die CDU (-9%) nicht auch in die Opposition, wenn sie im Vergleich zur SPD (-5%) doch mehr verloren hat?

Ich bin dafür, es bleibt dabei, dass der Gewinner der Wahl durch die absoluten Stimmen bestimmt wird und dass es nur einen gibt!

Wenn man Wahlergebnisse interpretieren müsste, müsste der Wahlvorgang dringend einer Überprüfung unterzogen werden. Das Ergebnis einer Wahl ist aber eindeutig und bedarf keinerlei Interpretation. Entscheidend sind allein die für die zur Wahl stehenden Parteien abgegebenen Stimmen. Daraus ergeben sich unmissverständlich die Sitzverteilung im Parlament und die Möglichkeiten durch Koalitionen zu einer mehrheitsfähigen Regierung zu gelangen. Ob die Partei, die die meisten Stimmen erhalten hat, im Vergleich zur letzten Wahl Stimmen gewonnen oder verloren hat, ist für das Ergebnis völlig irrelevant. Sie hat jetzt die meisten Stimmen erhalten und daraus leitet sich unmittelbar und selbstverständlich das Mandat zur Regierungsbildung ab.
Welches abstruse Gedankenspiel ist notwendig, um als Partei mit dem zweitgrößten Stimmenanteil zu behaupten, die Wähler hätten sie abgewählt und in die Opposition geschickt? Diejenigen Wähler, die bei der letzten Wahl die SPD gewählt hatten und nun ihre Stimme einer anderen Partei gegeben haben, haben die SPD zweifellos abgewählt. Deren Motive kennt aber niemand, auch wenn Politiker das gerne behaupten, weil die Wahl nun mal geheim ist. Diejenigen Wähler aber, die die SPD gewählt haben, wollten, dass die SPD ihr Wahlprogramm umsetzt, in diesem Land eine Stimme hat, mitbestimmt, regiert oder mitregiert. Wer glaubt, dass jemand eine Partei wählt, um sie in der Opposition bewundern zu können? Herr Schulz behauptet nicht nur, es zu glauben sondern in Politikermanier zu wissen, dass es so ist. In Wahrheit sucht die SPD den Grund für ihren Niedergang in der undankbaren Position als Juniorpartner in einer großen Koalition. Ist bequem und tut nicht so weh wie andere denkbare Ursachen, zum Beispiel personelle.
Politiker interpretieren gerne. Das können sie von mir aus auch gerne tun. In diesem Fall ist das aus dem Ergebnis abgeleitete Erkennen eines Wählerwillens hanebüchen und objektiv falsch! In einer Demokratie zählen die abgegebenen Stimmen und nicht Verluste oder Gewinne im Vergleich zu vorhergehenden Wahlen.

Als Partei sollte man das Selbstbewusstsein haben, nicht von allen Wählern gewählt werden zu wollen. Den Wählern, die nur ihr persönliches Wohl im Auge haben und die Partei wählen, die vermeintlich den eigenen Geldbeutel am besten füllt, würde ich keine Träne nachweinen.

Die Aussage, die Wähler hätten die GroKo abgewählt, ist ein SPD-Märchen.



Freitag, 31. März 2017
Entjungferung für 2,3 Millionen Euro
Ein Jahr lang musste Alexandra Kefren, eine 18-jährige Rumänin, warten bis sich über eine Escort-Agentur ein potenter Mann, ein Geschäftsmann aus Hongkong, fand, der bereit war, für ihre Entjungferung über 2 Mio Euro hinzublättern. Die Escort-Agentur behält 20% des Deals für sich ein.

Den Moralisten hält Sie entgegen, dass sie lieber ihre Jungfräulichkeit verkaufen wollte als sie an einen zukünftigen Freund zu vergeben, der sie womöglich sowieso irgendwann verlassen hätte.

Meine Meinung:
Agentur und Frau sind schlicht geldgeil. Der Mann bescheuert.

Update:
Später stellte sich heraus, dass die Geschichte eine Marketinglüge war, um ihre Karriere als Model voranzutreiben. Sie ist also in anderer Hinsicht unmoralisch.

Eine andere News:
Lila Rose wurde nicht als Frau, sondern als Mann geboren. Sie beginnt sich zu schminken, Frauenkleider zu tragen und Hormone zu nehmen. Um sich wie eine "echte" Frau fühlen zu können, würde sie gerne sowohl ihre Oberweite als auch ihren Hintern chirurgisch vergrößern und nicht zuletzt ihr Geschlecht umwandeln lassen. Wenn man/sie 35.000 EUR nicht zur Hand hat, muss man /sie sich etwas einfallen lassen. Aus diesem Grund will Lila Rose ihr "erstes Mal" als "fertige Frau" verkaufen. "Der Höchstbietende wird also nicht nur die Operationen zahlen, sondern darf anschließend die Arbeit der Mediziner testen und Sex mit mir haben", erklärt die 25-Jährige. Auch Fake?



Donnerstag, 9. Februar 2017
Schulz for Bundeskanzler?
Die Lieblingsfloskel des Hoffnungsträgers der SPD mit Namen Martin Schulz, lautet: "Die hart arbeitenden Menschen ..." .

Vor vielen Jahren hat RTL die Europa-Parlamentarier dabei beobachtet wie es um deren Arbeitseifer bestellt war. Ihr werdet nicht glauben, welches Gesicht mir damals in Erinnerung geblieben ist. Ja genau, das von Herrn Schulz, damals noch "kleiner" Europa-Parlamentarier. Er gehörte zu denen, die sich für die um 10:00 Uhr anberaumte Freitagssitzung um 9:00 Uhr in die Teilnehmerliste eintrugen (vorher war nicht erlaubt, um das zu erschweren, was dann dennoch passierte), um danach sofort ins Taxi Richtung Flughafen einzusteigen. Die Teilnahme, in diesem Fall die Nicht-Teilnahme, brachte übrigens Extra-Cash ein. Daran, ob sich das Aufwandsentschädigung, Schmerzensgeld oder sonstwie nannte, kann ich mich nicht mehr erinnern.

Mich hat damals der "hart" arbeitende Politiker Martin Schulz nicht überzeugen können. Wenn dieser Spruch fällt, denke ich immer: Er weiß, wovon er spricht, nicht von sich selbst.

Wenn Du jetzt glaubst, dass ich hier Fake News verbreite, muss ich dich enttäuschen. Ob die Freitagssitzung um 10:00, 10:30 oder 11:00 Uhr stattfand oder der ausstrahlende Sender nicht doch ein anderer war, kann ich nicht beschwören. Den Kern der Geschichte und dass es sich bei der Person um Martin Schulz handelte, aber zu hundert Prozent.